
Liebe Karai-Freunde
Was Sie hier auf meinem schönsten Tischtuch aus Kenia sehen, ist die silberne Johannes-Brenz-Medaille.
Sie ist die höchste Auszeichnung der Landeskirche Württemberg. Am 20. März wurde sie mir bei der Synode des Kirchenbezirks Bad Urach-Münsingen von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl persönlich überreicht. Und zwar für 43 Jahre ehrenamtliches Wirken für die Beziehungen des Kirchenbezirks zu Christen in Kenia und für das spätere Projekt.
Ich bin überwältigt und fühle mich sehr geehrt. Aber ich sehe diese schöne Medaille nicht als meine Medaille, sondern als Medaille für unsere Stiftung und für alle, die sich mit mir für Karai in irgendeiner Weise engagiert haben oder immer noch am Ball sind. Sie soll uns ermutigen weiterzumachen und uns Hoffnung geben, wenn Schwierigkeiten auftauchen. Sie könnte auch als eine Art Qualitätssiegel andere Menschen überzeugen, dass ihre Spenden wirklich dort ankommen, wofür sie gedacht sind. Denn bei der Kenia-Hilfe sorgen viele ehrenamtlich dafür, dass in engem Kontakt zum Management in Karai und durch regelmäßige Besuche vor Ort unser Motto „Zusammenarbeit auf Augenhöhe – für die Kinder“ gelebte Realität ist.
Asante sana deshalb für diesen Preis und an alle, die ihn möglich gemacht haben.
Mit herzlichen Grüßen
Gisela Keller

