Festgottesdienst mit afrikanischer Note

Der kenianisch-schwäbische Chor „Hallelujah Blackwhite“ stand zwar etwas versteckt und mit obligatorischen Abständen hinter dem Altar der Münsinger Martinskirche, brachte aber mit Kirchenliedern auf Kisuaheli, untermalt von den Trommelrhythmen der Familie Mulumba, afrikanische Atmosphäre in den Gottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Stiftung. Freunde und Mitarbeiter der Kenia-Hilfe gestalteten gemeinsam mit Dekan Norbert Braun und Kantor Stefan Lust eine bunte Feierstunde mit Grußbotschaften, Bildern und Interviews.

Per Video grüßten Generalmanager Moses Chege aus Karai sowie Marlene Zierheim, die erste Vorsitzende im Stiftungsvorstand. Gezielte Fragen zu Fotos aus der Stiftungsgeschichte und zum Alltag in Karai hatte sich Vorstandsmitglied Frank Hintzenstern ausgedacht und nahm die Zuhörer auf eine Reise durch die vergangenen zehn Jahre mit. Shaddrack Kiprop Milka kam einst als Straßenkind ins Heim und ist heute in Deutschland verheiratet. Madleine Knehr war mehrmals als Freiwillige in Karai und arbeitet heute im Vorstand mit. Gisela Keller berichtete von der Stiftungsgründung, den ersten Mädchen im Projekt und verlas zum Schluss ein Grußwort von Michael Scheiberg, dem Münsinger Dekan im Gründungsjahr:

„Dass noch viele Jahre dazukommen mögen, in denen Kinder und Jugendliche in Karai eine fundierte Schul- oder auch berufliche Bildung erhalten und unter dem Segen Gottes und getragen von seiner Kraft ihr Leben gestalten und zum Blühen bringen können – das ist mein Wunsch an einem Tag wie diesem!“