10 Jahre Kenia-Hilfe Schwäbische Alb

Gründungsversammlung 2011 mit Stifterchor

Am 24. Januar 2011 wurde die Stiftung Kenia-Hilfe Schwäbische Alb in Münsingen gegründet. Genau 10 Jahre nach der festlichen Gründungsversammlung wollte man trotz Corona auf eine fröhliche Geburtstagsparty nicht verzichten und feierte deshalb bunt und digital unter Freunden.

Den musikalischen Auftakt machte ein stimmungsvoller Song von Okus, einem inzwischen längst erwachsen gewordenen Ehemaligen aus dem Heim: „Rise and shine“. Zum Programm gehörten Grußworte von Michael Scheiberg, dem zuständigen Dekan bei der Gründung, Norbert Braun, dem aktuell amtierenden Dekan sowie dem Münsinger Bürgermeister Mike Münzing. Sie machten deutlich, dass die Kenia-Hilfe ein wichtiges Element im Kirchenbezirk und in der Stadt geworden ist. Grüße, Glück-und Segenswünsche und vor allem Worte des Dankes von Generalmanager Moses Chege in Karai wurden als Video eingespielt.

Bilder aus 10 Jahren gaben exemplarisch einen Einblick in die Arbeit der Stiftung und des Projektes, und mit einem heiteren Quiz konnten die Geburtstagsgäste ihre Kenntnisse über Kenia und Karai prüfen.

Welche Spuren 10 Jahre Stiftung hinterlassen haben, machten einige wenige Zahlen deutlich: Die Spendenentwicklung zeigt einen erfreulichen Zuwachs von Jahr zu Jahr. Rund 100 Freiwillige Helfer haben sich mit viel Engagement und Können in den verschiedenen Bereichen des Projektes eingebracht. Einige arbeiten inzwischen im Stiftungsvorstand und im Beirat mit und bringen hier ihre Erfahrungen ein.

Nicht zuletzt: Mittlerweile sind über 200 Kinder in Karai aufgewachsen und in ein selbständiges Leben entlassen worden – der schönste Zins, den das Spendenkapital generieren konnte.

Michael Scheiberg: „Dass noch viele Jahre dazukommen mögen, in denen Kinder und Jugendliche in Karai eine fundierte Schul- oder auch berufliche Bildung erhalten und unter dem Segen Gottes und getragen von seiner Kraft ihr Leben gestalten und zum Blühen bringen können – das ist mein Wunsch an einem Tag wie diesem!“

Nach dem Schlussgebet konnte wer wollte beim Song „Jambo Bwana“ auf Kisuaheli mitsingen.